Wie ist es, wenn man Businessfotos braucht, aber schon schlechte Shooting-Erfahrungen gemacht hat? Heike kam mit ziemlich gemischten Gefühlen zu unserem Shooting. Hier erzählt sie, was sie vorher gestresst hat, warum sie sich dann doch schnell wohlgefühlt hat und weshalb ihre neuen Bilder heute an viel mehr Stellen im Business auftauchen, als sie vorher gedacht hätte.

Titelbild zum Interview über Fotos, auf denen man sich gerne sieht

Heike, du warst vor unserem Shooting nicht gerade entspannt oder?

Auf jeden Fall. Ich war sogar total gestresst. Mich hat vor allem dieses ganze Drumherum beschäftigt: Was ziehe ich an? Sehe ich darin gut aus? Passt das überhaupt zu mir? Dann kam auch noch das Thema Make-up dazu. Ich schminke mich im Alltag eher wenig und nehme zum Beispiel nie Wimperntusche. Als du mir empfohlen hast, die Augen etwas zu betonen, dachte ich erst: Oh Gott, muss das wirklich sein? Das fühlte sich im ersten Moment nicht ganz nach mir an. Als ich später die Bilder gesehen habe, wusste ich aber, warum du mir das empfohlen hast. Meine Augen wirkten viel wacher und haben richtig gestrahlt.

Du hattest vorher schon ein paar Shootings erlebt, die nicht so schön waren. Was ist dir davon besonders hängen geblieben?

Da gab es mehrere Situationen. Bei einer Fotografin habe ich mich in der ganzen Atmosphäre und in der Kulisse nicht wohlgefühlt. Es hat einfach nicht gepasst. Und bei einem anderen Shooting stimmten die Hintergrundfarben auf den Bildern überhaupt nicht mit mir, meiner Kleidung oder meiner Website überein. Das wirkte später einfach nicht wie ein rundes Konzept. Auch die Bilder selbst empfand ich als sehr gestellt. Ich fand nicht, dass ich darauf besonders gut aussah. Dazu kam dieses Gefühl, dass keine richtige Zeit da war.

Und einmal hatte ich mit einem Fotografen zu tun, der eigentlich von der ersten Sekunde an übellaunig war. Es waren ungefähr 38 Grad, ich konnte kaum sehen, weil ich ich in der prallen Sonne stehen musste. Der Fotograf wollte aber die Location nicht wechseln und war einfach nur genervt. Da dachte ich nur: Ich bin ja kein Model, das dafür bezahlt wird. Ich bezahle ja für diese Fotos. Das fand ich sehr unpassend.

Was war nach diesen Erfahrungen deine größte Sorge vor unserem Shooting?

Ich hatte Sorge, dass es wieder total unangenehm wird. Dass ich mich wieder nicht wohlfühle und dass alles schnell gehen muss. Dass die Bilder gestellt wirken. Oder dass am Ende Fotos entstehen, die gar nicht zu mir oder meiner Website passen. Wenn man solche Erfahrungen gemacht hat, geht man ja nicht völlig unbeschwert in das nächste Shooting.

„Ich hatte Sorge, dass es wieder unangenehm wird. Dass alles schnell gehen muss. Oder dass am Ende Fotos entstehen, die gar nicht zu mir oder meiner Website passen.“

Natürliches Businessportrait einer Kundin, die sich auf ihren Fotos gerne sieht

Was hat dir schon vor dem Shooting Sicherheit gegeben?

Auf jeden Fall, dass wir vorher über meine Brandingfarben gesprochen haben. Das war wichtig, weil die Bilder später zu meiner Website passen sollten. Ich wollte nicht wieder Fotos haben, die irgendwie losgelöst vom Rest wirken. Du hast mir auch Tipps zur Kleidung gegeben. Zum Beispiel, dass sie nicht zu weit sein sollte, dass wilde Muster schwierig sein können und dass ich etwas anziehen sollte, das bequem ist und mich wirklich widerspiegeln. Was mir zusätzlich geholfen hat, war meine Playlist. Ich habe mir Musik zusammengestellt, die ich mag und die beim Shooting im Hintergrund laufen konnte. Das hat schon vorher Spaß gemacht und mir ein gutes Gefühl gegeben.

Wie hast du den Anfang unseres Shootings erlebt?

Ich habe mich von der ersten Sekunde an wohlgefühlt. Das lag auf jeden Fall an deiner Art. Du hast so eine herzliche und gleichzeitig professionelle Art. Das hat mir sehr geholfen. Auch die Musik war wichtig. Dadurch war direkt etwas sehr Vertrautes da. Und ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass jetzt alles schnell, schnell gehen muss. Es war einfach genug Zeit da. Dadurch konnte ich mich viel besser auf das Shooting einlassen.

Kundin arbeitet entspannt mit Laptop am Fenster

„Ich hatte nicht das Gefühl, dass jetzt alles schnell, schnell gehen muss. Dadurch konnte ich mich viel besser einlassen.“

Was hat dir während des Shootings besonders geholfen?

Deine ruhige Art hat mir sehr geholfen. Es war nicht hektisch. Die Musik lief im Hintergrund. Wir hatten genug Zeit. Und ich habe gemerkt, dass du genau weißt, was du tust. Wichtig fand ich auch, dass du kleine Details im Blick hattest. Sitzen die Haare richtig? Stört irgendwo ein kleines Härchen? Fällt die Kleidung gut? Passt die Haltung? Das klingt vielleicht klein, aber es macht viel aus. Man fühlt sich sicherer, weil man weiß: Da achtet jemand auf mich. Ich muss nicht alles allein im Blick behalten.

Wie war der Moment, als du die fertigen Bilder gesehen hast?

Ich weiß noch, dass eine Freundin gesagt hat: So schöne Fotos habe ich noch nie gesehen. Und ich selbst habe mich auf den Bildern wirklich gern angeschaut. Das war ein schönes Gefühl, weil ich mich nicht fremd fand. Die Fotos waren authentisch. Ich konnte mich darin wiedererkennen und dachte: Ja, die sind richtig gut geworden. Mir war wichtig, sympathisch zu wirken und gleichzeitig kompetent.

Und ich denke, das ist super gelungen.

Kundin steht lächelnd mit Kaffeetasse in einem hellen Raum

„Ich habe jetzt authentische Businessfotos, auf denen ich mich gerne ansehe.“

Was haben die Fotos für deine Website und dein Business verändert?

Sehr viel. Meine Website wirkt jetzt viel stimmiger und professioneller. Die Farben, die Bilder, das ganze Konzept passen perfekt zusammen. Und ich habe gemerkt, dass ich die Fotos an viel mehr Stellen nutzen kann, als ich vorher dachte. Sie sind auf meiner Website zu sehen, in einem Freebie, bei LinkedIn, in einem Onlinekurs und sogar in meiner E-Mail-Signatur. Ich habe jetzt verschiedene Einsatzmöglichkeiten und einen Fundus, aus dem ich voll schöpfen kann. Vorher hatte ich gar nicht so auf dem Schirm, wofür man alles gute Fotos gebrauchen kann.

Was würdest du heute einer Frau sagen, die vor einem Shooting Angst hat?

Locker bleiben. Und sich auf Octavia einlassen. Weil sie den Rest dann schon macht. Ich würde sagen: Vertraue darauf, dass sie weiß, was sie tut und dass sie eine gute Atmosphäre schafft. Dann kann man sich auch ganz schnell wohlfühlen.

„Locker bleiben und sich auf Octavia einlassen. Sie macht den Rest dann schon.“

Kundin schreibt während einer Beratungssituation am Tisch

Heike Ellenberger ist Apothekenberaterin. Sie unterstützt Apotheken dabei, pharmazeutische Dienstleistungen klar, strukturiert und ohne zusätzlichen Stress umzusetzen.

Für ihre Website wünschte sie sich Bilder, die zeigen, wie sie arbeitet: sympathisch, kompetent und nahbar. Gleichzeitig sollten die Fotos farblich zu ihrem Auftritt passen und ein stimmiges Gesamtbild ergeben.

Du willst auch Businessfotos, die zu dir passen?

Dann lass uns sprechen. Gemeinsam schauen wir, welche Bilder du brauchst, welche Wirkung zu dir passt und wie dein Shooting so ablaufen kann, dass du dich sicher fühlst.

Du gehörst gesehen.✨
Deine Octavia

Octavia Oppermann arbeitet seit 2012 hauptberuflich als Fotografin. Nach über 300 Hochzeiten hat sie sich auf Business-Fotografie für selbstständige Frauen spezialisiert. Aus eigener Erfahrung mit Kameraangst entwickelte sie einen klaren, ruhigen Shooting-Prozess, der Sicherheit und natürliche Ausstrahlung fördert.
Sie schreibt über Kameraangst, Körpersprache, Wirkung und Sichtbarkeit im Business und arbeitet in DE, AT und CH.

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